Mittlerweile druckt jeder Discounter seine Werbung in großem Stil auf seine Tragetaschen. Will er doch auch draußen und unterwegs Präsenz zeigen. Nicht nur das ich als Verbraucher die Werbung kostenlos durch die weiten meiner Stadt trage – sie danach wiederverwerte und damit noch einmal Werbung laufe und zu guter Letzt dem Reststoff zuführe. NEIN ich muss dafür auch noch zahlen. Ich zahle also für Fremdwerbung…. irgendetwas läuft doch hier falsch – sollte es nicht so sein, dass ich dafür sogar Geld bekommen? Werbeplätze werden doch auch an jeder Ecke meiner Stadt käuflich erworben. Eben auch von diesen Discounter.
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Ich hatte einmal nachgefragt, warum ich für Tragetaschen zahlen muss und bekam die tolle Aussage, ich solle doch bedenken, dass die Herstellung der Tragetaschen teuer ist. Super, wenn man als Otto-Normal-Verbraucher einmal im Internet nach Preisen suche erhalte ich einen Preis ab 0.03 Euro – ich versichere das bei der Menge an Tüten, die ein Discounter braucht, ein ganz andere Preis heraus kommt.
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Eine kleine Beispielsrechnung eines Discounters:
- 3 von 4 Haushalten in Deutschland kaufen bei ALDI ein *1
- in Deutschland gibt es ca. 40 Millionen (2008) Haushalte *2
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Sind also nach ca. 30 Millionen Haushalte – Gehen wir davon aus, das jeder Haushalt einmal in der Woche beim Discounter einkauft wären das Pro Jahr 1560 Millionen Einkäufe. Wenn davon nur jeder 4. (25%) eine Tragetasche kauft sind das 390 Millionen/Jahr bei einem Preis von 0,10 Euro je Tragetasche kommen wir auf eine Summe von 39 Millionen Euro Umsatz nur durch die Tüten. Sollten die Tragetaschen entgegen wie oben beschrieben dennoch 50% Kosten, so ist das immer noch ein Reingewinn von ca. 20 Millionen Euro – Im Jahr – MIT TRAGETASCHEN!
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Ich nutze beim Einkauf bei diversen Discountern meinen Einkaufskorb/Körbe oder Stofftaschen. Und das solange, bis ich für das Tragen der Taschen mit Werbung einen gegenwert bekommen. Wegen mir auch gerne eine Einkaufsgutschein.
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Quelle:
*1 – http://www.aldi-sued.de/de/html/company/daten_und_fakten.htm
*2 – http://de.wikipedia.org/wiki/Privathaushalt


E10 ist nun schon seit einer ganzen Weile das alles beherrschende Thema, viele Pro und Kontra Argumente nähren immer wieder die Diskussionen und immer wieder muss es der Steuerzahlende Autofahrer ausbaden. Allem voran unsere Regierung die aus augenscheinlichen Ökologischen Aspekten eigentlich wieder nur den Profit sieht. Nicht genug auch der Umstand, dass es ja “eigentlich” gar nicht für jeden Motor geeignet ist. Da beklagen sich die Entscheidungsträger doch darüber, dass nur ca. 30% aller deutschen Autofahrer E10 tanken ohne im Nachgang richtig auf zu klären. Auch hier bleibt die Bringschuld wieder am Autofahrer kleben. Laut ADAC könnten 90% aller Motoren E10 Kraftstoff “verarbeiten”. Studien gibt es natürlich noch nicht in ausreichender Menge und evtl. Folgekosten durch defekte Motoren oder Einspritzanlagen bezahlt…? Genau wieder einmal der Autofahrer.
Deutschland diskutierte zwei Wochen lang über seinen Verteidigungsminister und am Ende musste er gehen. Es gab Revolutionen in Tunesien, Ägypten und Libyen, die Entscheidung über eine Flugverbotszone über Libyen, bei der Deutschland sich enthielt und viele Diskussionen darüber in der Politik und in den Medien. In Japan liegt die Wirtschaft und das Land nach dem verheerenden Erdbeben, Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima am Boden. Die Welt verfolgt gebannt, wie man die verheerende Kernschmelze in den Griff zu bekommen versucht und hierzulande wird hitzig über den Nutzen und die Gefahren der Kerntechnologie diskutiert. 250.000 Menschen gingen gegen Atomenergie auf die Straße – soviele, wie noch nie – und die Parteienlandschaft ist bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gehörig durcheinander geraten. Die gerade beschlossene Verlängerung der Laufzeitverträge für die Kernenergie in Deutschland steht auf dem Prüfstand und Energieunternehmen rebellieren gegen das von der Bundesregierung ausgerufene Moratorium.